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41P/Tuttle-Giacobini-Kresak
3. Mai 1858 Entdeckung durch H.P. Tuttle (USA)
24. April 1951 Wiederentdeckung durch L. Kresak (SVK)
11. Juni 2006 Periheldurchgang (1.05 AE)
7. Juli 2006 Erdnähe (0.95 AE)




Geschichte:

Entdeckt am 3. Mai 1858 von H.P.Tuttle (Cambridge/USA). Der Komet wurde rasch schwächer, sodass keine genaue Bahn bestimmt werden konnte.
Am 1. Juni 1907 fand M. Giacobini (Nizza/F) einen Kometen, aber erst 1928 entdeckt A. Crommelin, dass es sich um denselben Kometen handelte.
L. Kresak entdeckte am 24. April 1951 einen Kometen, dessen Bahnelemente mit denen von Tuttle und Giacobini übereinstimmten.
Eine genauere Bahn mit nur 5.4 Jahren Umlaufszeit konnte bestimmt werden.

Der Komet ist berühmt für seine Helligkeitsausbrüche: Bei seiner Wiederkehr 1973 hatte seine Helligkeit
innerhalb nur weniger Tage um 10 (!) Grössenklassen zugenommen.
Auch 2001 konnte er seine Helligkeit innerhalb eines Monats von der 15. bis zur 8. Grösse steigern.



Bahn: (MPC 56170)
Periheltermin (T): 2006 06 11.8024 Perihelargument (w): 62.1968
Periheldistanz (q): 1.047803 AE Knotenlänge (n):141.0894
Exzentrizität (e): 0.660415 Bahnneigung (i): 9.2294



Sichtbarkeit:

Der Komet steht im Mai am westlichen Abendhimmel, die Helligkeit beträgt etwa 12-11m.
Im Juni zieht er durch das Sternbild Löwe, die Helligkeit steigt auf etwa 10-9m.
Im Juli steht der Komet weiterhin am Abendhimmel (Sternbild Jungfrau), die Helligkeit geht zurück auf etwa 11m.



Karten:


Karte Juli


Karte Juni


Karte Mai


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