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41P/Tuttle-Giacobini-Kresak
3. Mai 1858 Entdeckung durch H.P. Tuttle (USA)
24. April 1951 Wiederentdeckung durch L. Kresak (SVK)
1. April 2017 Erdnähe (0.142 AE)
12. April 2017 Perihel (1.045 AE)




Geschichte:

Entdeckt am 3. Mai 1858 von H.P.Tuttle (Cambridge/USA). Der Komet wurde rasch schwächer, sodass keine genaue Bahn bestimmt werden konnte.
Am 1. Juni 1907 fand M. Giacobini (Nizza/F) einen Kometen, aber erst 1928 entdeckt A. Crommelin, dass es sich um denselben Kometen handelte.
L. Kresak entdeckte am 24. April 1951 einen Kometen, dessen Bahnelemente mit denen von Tuttle und Giacobini übereinstimmten.
Eine genauere Bahn mit nur 5.4 Jahren Umlaufszeit konnte bestimmt werden.

Der Komet ist berühmt für seine Helligkeitsausbrüche: Bei seiner Wiederkehr 1973 hatte seine Helligkeit
innerhalb nur weniger Tage um 10 (!) Grössenklassen zugenommen.
Auch 2001 konnte er seine Helligkeit innerhalb eines Monats von der 15. bis zur 8. Grösse steigern.

Die Wiederkehr 2017 bringt den Kometen im April mit 0.14 AE näher als je zuvor an die Erde heran.




Bahn:
Periheltermin (T): 2017 Apr. 14.0456 Perihelargument (w): 62.1064
Periheldistanz (q): 1.046118 Knotenlänge (n): 141.0833
Exzentrizität (e): 0.660927 Bahnneigung (i): 9.2291
Periode (P): 5.42



Sichtbarkeit:

Der Komet ist bald nach Jahresbeginn 2017 am Nachthimmel für Amateure erreichbar. Die Helligkeit steigt im Februar auf 10.0m.

Im März zieht 41P mit zunehmender Geschwindigkeit Richtung Norden und gelangt zur Monatsmitte ins Sternbild Grosser Bär.
Die Helligkeit könnte bis dahin 7.0m erreichen, zur Erdnähe Ende wird der Komet gross (rund 20') und diffus erscheinen.




Karten:


Karte Mrz




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